Schule, Ausbildung, Studium■ Tipp: Bafög für Studenten ■ Wer studieren möchte und nicht gerade sehr gut verdienende Eltern hat, der hat es heute in Deutschland schwer. Für manche ist es aus Geldgründen gar unmöglich zu studieren. Das ist die bittere Wahrheit ihr Damen und Herren Politiker! Da wird zwar drüber nachgesonnen, ob man "Studenten" oder "Studierende" sagen muss, aber das sind sicher nicht die wirklichen Probleme in unserm Land, die es anzupacken gilt. Die wirkliche Not ist die fehlende Chancengleichheit. Aber lassen wir das ... ■ Der Student braucht Geld für den Lebensunterhalt, er hat Fahrtkosten zu bestreiten, er braucht eine WG und braucht oft Geld für eine Mietkaution, für Studiengebühren und für allgemeine Verwaltungsgebühren des Studiums. ■ Studenten brauchen Geld für Arbeitsmittel, eventuell Geld für Exkursionen oder besondere Studienkurse. Am besten informieren sicher die Studentenwerke über Möglichkeiten, die genutzt werden können. Das ist Bafög, es gibt Studienkredite oder auch Stipendien. ■ Das Bafög-Geld wird übrigens nach dem Einkommen der Eltern berechnet und zwar nach dem, was diese vor zwei Jahren erzielten. Selbständige und Freiberufler, die nicht viel Steuern zahlen, können vorausschauend durch verschiedene Steuersparmöglichkeiten ihr Einkommen senken [z.B. Ansparabschreibung, Leibrentenbeiträge, Sonderabschreibungen, Anschaffungen] und damit unter Umständen die Höhe des Bafög der Kinder in den kommenden Jahren günstig beeinflussen. Es lohnt sich also die aktuellen Steuersparmöglichkeiten zu checken!
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