Für die Stärkung von Familien

Familie auf dem SpielplatzFamilie. Wer anders denkt, stirbt aus! Zum Glück gibt es sie noch, die Familie in unserem Land, aber sie hat schon bessere Zeiten erlebt. Vielleicht  nicht materiell, so doch ideell. Egal ob du in einer Großfamilie lebst,  kinderreich bist, oder ob du „nur“ ein Kind hast und allein erziehend  bist und deine Familie getrennt lebt, dir und deinem Kind gehört die Zukunft  und du bist wichtig. Langfristig gesehen werdet Ihr überleben. – Ja, man muss den Familien und besonders den Müttern schon ein wenig Mut machen. Es ist in unserer Gesellschaft wirklich nicht einfach mit Kindern seinen Platz zu finden. Nur wenige Firmen nehmen wirklich Rücksicht auf Mütter und Väter. Kindergartenplätze sind oft rar. Das wirkliche Problem ist aber die fehlende Aufmerksamkeit der Gesellschaft und deren prinzipielle Anerkennung der Zeit und Arbeit der Eltern, die sie für die Erziehung ihrer Kinder aufwenden müssen.

Ursache: In der Frauenbewegung [der Nachkriegszeit in Deutschland] wurden die familiären Rollenverständnisse der postnazistischen 50er Jahre angefragt. Das war auch richtig so. Typisches Beispiel hierzu war die alleinige Zuständigkeit der Frau unmittelbar für den aufwachsenden Nachwuchs zu sorgen und nebenher den Ehemann zu bedienen und bekochen. Aber letztlich ging es später nicht mehr darum, dass auch Männer typische Frauenarbeiten in der Familie mit übernahmen, die Arbeit in der Familie selber wurde als Minderwertig*** eingestuft und mit diesem „notwendigen Übel hätten sich nun Männer ebenso abzuplagen, wie die Frauen“. Dadurch entstand dauerhaft ein Negativbild der Arbeitstätigkeit in der Familie. Die Folge ist die fehlende Anerkennung dieser Tätigkeiten ideell und materiell.

Die Folge oben genannter Entwicklungen ist, dass Kinder und Familien von der Gesellschaft finanziell schlecht gestellt wurden und werden – oder hart gesagt: ausgebeutet werden. So wie früher die Familien Soldaten für den Kaiser zu produzieren hatten, so ist die Familie heute eine nachwachsende menschliche Ressource für die Wirtschaft … mehr nicht. „1,6 Millionen Kinder wachsen derzeit deutschlandweit in Familien auf, die ihren Lebensunterhalt von Sozialhilfe bestreiten müssen, so der Kinderreport. In Westdeutschland sind es 11 Prozent aller Kinder; die Kinderarmut hat sich seit 1989, innerhalb der vergangenen 20 Jahre, mehr als verdoppelt.“ [pro, Christliches Medienmagazin 2/2009]