Gold oder Silber kaufen

Silbermünzen Anlagemünzen aus SilberNicht nur in Krisenzeiten hört man den Ratschlag etwas Geld in Gold oder Silber anzulegen. Wie macht man das? Sinnvoll ist es auf jeden Fall Gold, Silber, Platin oder andere Edelmetalle regelmäßig in kleinen Mengen zu kaufen. Für den Anfänger eignen sich besonders die so genannten Anlagemünzen in Silber. In der Regel haben sie ein Gewicht von einer Unze, also etwa 31 Gramm. Edelmetall-Händler befinden sich in jeder größeren Stadt, bzw. sie sind online zu erreichen. Anlagemünzen haben auch die meisten Münzhändler, nur muss man dort im Münzangebot etwas suchen, weil Münzhändler lieber Sammlermünzen, als Anlagemünzen verkaufen.

Der Nominalwert der Anlagemünzen

Kanadischer SilberdollarDie Euro-Silbermünze im Bild oben hat ein Nominalwert von 1,50 Euro. Manche Anleger kaufen vorzugsweise Anlagemünzen mit relativ hohen Nominalwerten. Der kanadische Silberdollar [eine Unze] im Bild unten hat zum Beispiel einen Geldwert von fünf Dollar. Und es gibt auch eine britische Goldmünze [eine Unze] mit dem Nominalwert von 100 Pfund. Der Gedanke, der dahinter steht ist der, dass nach einer angenommenen Hyperinflation die vermutete neue Währungseinheit höher ist, als der dann gültige Metallpreis für Gold oder Silber. Um den Nominalwert mit einem ursprünglichen Metallwert zu vergleichen schauen wir uns den ursprünglichen amerikanischen Silberdollar an: „Das amerikanische Münzgesetz vom 2. April 1792 (Coinage Act of 1792) erklärte den „spanischen Dollar oder Peso“ mit einem Silberfeingewicht von 371,25 grains oder umgerechnet 24,056 g zur Hauptwährungseinheit. Es galt: 1 Dollar = 10 Dimes = 100 Cents“ [wikipedia 11/2011]. Eine Unze der Silbermünze entspricht etwa 31,11g. Eine Silbermünze mit einer Unze [1 oz] Gewicht hätte demnach einen Wert von 1,29 Dollar. Wenn wir den Kanadischen- und US-Dollar etwa gleich ansetzen, dann hätten nach ursprünglicher Werteinheit die hier abgebildeten 5 Dollarmünzen einen Geldwert, der 388% höher ist, als das alte Silber-Geldwertverhältnis des Dollar.

Um das Gedankenspiel weiter zu führen, müssten wir gegenüber heute vergleichen, wie hoch die Kaufkraft des Dollars ursprünglich war. Nach meinen Recherchen hatte der Dollar um 1913 noch die gleiche Kaufkraft, wie 1792. Im Internet gibt es Recherchen, wonach die Kaufkraft des US-Dollars von da an im Jahre 2000 nur noch 0,08 von einem ursprünglichen Dollar betrug. Wer weiter recherchieren Möchte – im Jahre 1931 betrug der Wechselkurs zur Mark der Deutschen ca. 1 US-Dollar = 4,19 M.